Robert Pucher Text & Design
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Katerfrühstück
Katerfrühstück

Kriminalroman aus Wien, broschiert, 240 Seiten, Prolibris Verlag 09/2006, auch als E-Book erhältlich.

Nach einer durchzechten Nacht eine Leiche in seiner Badewanne zu finden, ist schon schlimm genug. Vor allem für den erfolglosen, an der Welt verzweifelnden Wiener Schriftsteller Daniel Reichenbach. Aber das spurlose Verschwinden des Leichnams nur kurze Zeit später macht die Sache nicht besser.
Will ihm jemand übel mitspielen? War alles Einbildung? Was hindert ihn daran, sich seiner fürsorglichen und nur etwas sadistisch veranlagten großen Schwester anzuvertrauen? Vielleicht die Tatsache, dass sie als Kriminalbeamtin Leiterin der Mordkommission ist?
Bald muss Reichenbach feststellen, dass eine abgesägte Hand, die er am Kahlenberg findet, noch lange nicht das Ende des Grauens bedeutet. Unaufhaltsam scheint er ins Verderben zu schlittern. Wie viele Tote werden ihm noch begegnen?
Die schockierende Mordserie überfordert den Bezirksinspektor Doppler heillos. Außerdem verstrickt er sich selbst immer mehr in illegale Machenschaften. Und die Zusammenarbeit mit seiner Vorgesetzten, Dr. Simone Reichenbach, klappt auch nicht immer reibungslos: Sie kann ihn buchstäblich nicht riechen. Alles in allem keine wirklich guten Voraussetzungen für die Lösung des Falles ...

Rattenfalle
Rattenfalle

Kriminalroman aus Wien, broschiert, 239 Seiten, Prolibris Verlag 11/2007.

Der erfolgreiche Brauereiunternehmer Jonas Ippstein ist entführt worden. Während die Kriminalbeamtin Dr. Simone Reichenbach ihre Flitterwochen in Nassau verbringt, übernimmt Bezirksinspektor Doppler die Leitung der Ermittlungen und schlittert umgehend von einem Desaster ins andere.
Auch in seinem Privatleben geht es drunter und drüber. Seine Beziehung zu der Gerichtsmedizinerin Lotte Bal kommt nicht so recht ins Laufen, dafür hat es ihm neuerdings Ippsteins Tochter Lisa angetan.
Als Daniel Reichenbach nach seiner Entlassung aus der psychiatrischen Klinik zufällig auf Ippsteins Leiche stößt und umgehend zum Hauptverdächtigen wird, ist das Chaos perfekt.
Kann die zurückbeorderte Simone Licht ins Dunkel bringen oder gelingt es gar ihrem neuen Mitarbeiter Mag. Kleist die mysteriösen Vorgänge aufzuklären?
Nur Herrn Wosczynski hat mit alldem nichts zu tun. Er nimmt an einem Manöver der "Treuen Heimatfront" teil.

Krokodilstränen
Krokodilstränen

Kriminalroman, gebunden, 328 Seiten, Leykam Verlag 09/2008, auch als E-Book erhältlich.

Zwei Versicherungsvertreter - Leopold Borstinger und Richard Gric - werden innerhalb kürzester Zeit bestialisch ermordet.
Die leitende Kriminalbeamtin, Simone Reichenbach, die geneigt ist, den Tod von Vertretern als natürliche Selektion einer minderwertigen Spezies anzusehen, findet gleich einen Verdächtigen: Borstingers Bruder Michael. Dieser erbt nämlich nicht nur Leopolds Job und Kundenstock, sondern pflegt auch ein Verhältnis mit dessen Frau. Aber wie passt da Gric dazu?
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, auch wenn Reichenbach und ihre Mitarbeiter Bezirksinspektor Doppler und Mag. Kleist neben all der mühevollen Polizeiarbeit so manche Schlacht auf privaten und auf Nebenschauplätzen zu schlagen haben, denn schließlich gibt es da noch einen Alligator, der sich in der Donau herumtreibt und entdeckt hat, dass Menschenfleisch eine leichte und schmackhafte Beute ist.

Pressestimmen

Eine zum Brüllen komische Spießersatire, als Krimi getarnt.
Die Presse, 11.10.2008

Pucher verfügt über eine schrille Fantasie, die er in Szenen auskostet, in denen das ganz gewöhnliche Wien keinen Platz findet. […] Das ist Literatur aus dem Geiste Kottans, reichlich überdreht. […] Ein böswitziger Krimi.
Salzburger Nachrichten, 22.11.2008

Witzig, frech, ganz das moderne Wien - immer noch ein Schlag Schlagobers obenauf.
Main-Echo, 22.11.2008

Immer wenn man glaubt, es geht nicht mehr tiefer, legt Robert Pucher noch eins drauf und treibt einem die Lachtränen in die Augen, indem er nichts und niemanden verschont und keine noch so absurde Wendung auslässt. […] So einen Plot muss man sich erst einmal trauen und dann noch einmal gekonnt bedienen. Pucher schafft beides. Hut ab!
Wienerin, 01/2009

Bärendienst
Bärendienst

Kriminalroman, gebunden, 336 Seiten, Leykam Verlag 03/2010, auch als E-Book erhältlich.

Bezirksinspektor Doppler, Dr. Simone Reichenbach und Mag. Thomas Kleist kehren zurück. Ein brisanter Mordfall ruft das legendäre Ermittlerteam der Kriminaldirektion 1 auf den Plan.
Bert Kellermeister, der erfolgreiche Aufdeckungsjournalist ist tot. Doch nicht nur er. Neben ihm liegt auch die Leiche seiner Putzfrau.
Kein Wunder, dass sich die polizeilichen Ermittlungen anfangs auf Kellermeisters Ehefrau Hannelore konzentrieren, deren Reha-Aufenthalt ganz anders verlaufen ist, als aus medizinischer Sicht indiziert gewesen wäre.
Erst ein unerwarteter Hinweis führt die Kriminalbeamten auf die richtige Spur. Simone, die sich mit ihrer neuen Rolle als Mutter ebenso wenig anfreunden kann wie Doppler mit dem Hund seines Nachbarn, muss erkennen, dass sie es mit einem übermächtigen Gegner zu tun bekommt.
Eine bislang unbekannte Geheimorganisation gewinnt zunehmend an Einfluss. Ihre Mitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht, in den höchsten Kreisen von Politik und Wirtschaft gründlich aufzuräumen. Eine Situation, die den Machtkampf zwischen der neuen Innenministerin und dem Polizeipräsidenten in einem besonders schiefen Licht erscheinen lässt.
In dieser bitterbösen Satire enthüllt Robert Pucher all jene Details aus dem Wirken von Geheimlogen, die Dan Brown bislang schuldig geblieben ist.

Pressestimmen

Robert Pucher hat mit seiner Kriminaldirektion 1 eine Kieberertruppe des Grauens geschaffen, die nur als Missverständnis der offenen Psychiatrie erklärbar ist. [...] Sehr witzig!
Die Presse, 10.4.2010

Pucher zeichnet ein höchst amüsantes - allerdings sehr wienerisches - Gesellschaftsbild und über die Ermittlungstypen Doppler, Reichenbach und Kleist "haut man sich ganz einfach ab". Wer also als Krimifreak weniger auf Blutrünstigkeit als auf Satire und kohlschwarzen Humor setzt, der kommt voll auf seine Rechnung.
Bücherschau 2/2010

Bereits zu ihrem vierten Fall lässt Robert Pucher seine Kommissarin Simone Reichenbach und ihr wunderbar schräges Team in "Bärendienst" antreten. [...] Der Krimi dient bei Pucher allerdings nur als Tarnung für eine herrlich überzeichnete und bitterböse Sozialsatire. In jeder Figur steckt ein gekonntes Spiel mit Klischees [...] Mit seiner Überspitzung ins Groteske entlarvt Pucher die Scheinheiligkeit, die sich wie ein Schleier über die schmutzigen Tiefen der menschlichen Existenz legt [...] Wenn man diesen Stil mag, ist "Bärendienst" wohl einer der Krimi-Höhepunkte der heurigen Saison.
Steirerkrone 26.8.2010

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